Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Bienlein und seine Tiere. Tiergeschichten

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Titel
Bienlein und seine Tiere. Tiergeschichten
Autor
Renker, Gustav
Inhalt

Zugeiegnet meinem Töchterlein Verena“ Auf 141 Seiten in 11 Kapitel beschreibt der Auttor, der dieses Buch seiner Tochter Verena widmete, die Erlebnisse der gleinamigen Protagonistin, die Bienlein genannt wird, mit allerlei eher ungewöhnlichen Haustieren, darunter neben Hunden, Kat Mäusen Vögel auch Schlangen, Käfer und ein Krokodil. Der Autor ließ sein naturwissenschaftliches Wissen, vor allem über Schlangen in dieses Buch einfließen und schildert nicht nur die Erlebnisse des Kindes mit den verschiedenen Tieren, sondern warnt auch vor falscher Haltung vor allem bei Schlangen. An mehreren Stellen lässt er die damaligen Zeitumstände durchschimmern, zum Beispiel als die Tochter einen Hund retten möchte, ihn aber wieder abgeben muss und statt hundefreundlichen Interessenten nur Personen findet, die den Hund als willkommene Abwechslung am Speiseplan sehen. Am Ende heißt es: „Auch die germanische Tierliebe kann bedenliche Abwege gehen. Eine alte Jungfer, elche in Zeiten, da Not und Mangel herrschen, ihren dicken Schoßhund mit Biskuit und Schokoladeplätzchen füttert, ist geradezu als Volksschädling zu betrachten. Wenn Menschenkinder weitum in der Welt nach Brot schreien, muß eben das Tier, welches nicht der Ernährung dient, sondern aus egoistischen Gründen gehalten wird, zurück- oder einfach abtreten. […] Der Krieg hat uns darin sehend gemacht und manche übertriebene Sentimentalität hinweggefegt. Und zwar nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei den Kindern.““. (S. 140) Das Buch ist stark autobiografisch gefärbt.

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Beschreibung Analysierte Ausgabe
Friedrich Reinhardt 1943 Basel 141 S. ✓
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