Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Die Schwabenmargret : Roman aus den Karawanken

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Titel
Die Schwabenmargret : Roman aus den Karawanken
Autor
Widmann, Ines
Rezeption

Urteile: Das Jugendbuch 1938/39, S. 31 ; Das Buch d. Jugend 1940, S. 32 ; Verzeichnis guter Mädchenbücher, 1942, S. 10 (Hopster/Josting /Neuhaus 2001, Bd. 1, 1321)

Inhalt

Die Handlung beschränkt sich auf die Zeit am Ende des Ersten WK bis 1920 und schildert den Kärntner Freiheitskampf bis zur Volksabstimmung am 10. Oktober 1920. Gleichzeitig erzählt es die Geschichte der Schwabenmargret, die von einem „Windischen“, wie die Slawen genannt wurde, schwanger wurde, die Zeit jedoch bei einer Tante im Ausland verbrachte und das Kind ihr überließ. Sie heiratete den Nachbarsbauern und verschweigt ihm die Wahrheit. Das Mädchen wird nach einiger Zeit zu den beiden Kindern gebracht, jedoch als Kind der Tante. Sie kann sich nicht aus den Lügen befreien, wird schließlich von einem Mitwisser erpresst und beim Verrat ihres Landes gegenüber Slawen in der Nacht erschossen. Das Buch endet damit, dass der Bauer Matthias Karner die Schwester Margrets, Susann holt und am Tag der Volksabstimmung erfährt, dass er erneut Vater wird. Deutsch zu bleiben wird als wichtigstes Ziel propagiert, die Slawen als hinterhältig und verbrecherisch dargestellt, ein eindeutiges Statement im Erscheinungsjahr des Werkes 1936. Gleichzeitig wird vorgeführt, wohin es führt, wenn ein Mädchen sich verführen lässt und seine Sünden verschweigt.

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Ausgabe Analysierte Ausgabe
Cotta 1936 Stuttgart EA: 1936, 1. Tsd. LA nach 45: 1953 ✓
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Quellen
Hopster/Josting/Neuhaus 2001