Eins, zwei, drei, vier, jetzt fliegen wir!
- Titel
- Eins, zwei, drei, vier, jetzt fliegen wir!
- Autor
- Seemann, Margarete
- Illustrator
- Fetzer-Holzaepfel, Ruth
- Kutzer, Ernst
Über ihr Buch "Eins, zwei, drei, vier, jetzt fliegen wir" heißt es in der Neuen Freien Presse am 6.12.1935: "Margarete Seemann berichtet [...] von einer Fahrt durch die Luft, die sechs Kinder antreten, um sich einmal Afrika [...] aus der Nähe zu besehen. Damit sie sich aber vorher auch ein wenig über die Tierwelt informieren, wird die erste Zwischenlandung gleich in Schönbrunn gemacht. Mit heitester Anmut und Phantasie erzählt, werden diese Kapitel bei den kleinen Lesern herzliche Zustimmung finden." In einem Nachruf hieß es: "[...] Von wahrhaft christlichem Geist erfüllt, haben ihre Bücher der Jugend nicht nur Vergnügen, sondern auch Nutzen gebracht." (Margarete Seemann gestorben. In: Wiener Zeitung, 8.6.1949) „Ein neues Märchenbuch von Margarete Seemann. Mit 42 farbigen Bildern von Ernst Kutzer[...] Margarete Seemann hat hier ein warmes, lebendiges Märchenbuch aus der Schulwelt des Kindes geschaffen. Da ist alles Bewegung; alles tut etwas! Kennenlernen, erleben, Hindernisse bezwingen! So wie die Kinder selber sind die kleinen Helden dieses Buches. Fritz und Grete, aus einem Bilderbuch heraussteigend, unternehmen mit einigen Puppen, zwei Windrädern und dem tapferen Kameraden Hupf aus dem Geschlecht der Matadorrmännlein aus zwei gebastelten Flugzeugen eine Fahrt nach Afrika. Was da alles erlebt wird! Ein flottes Buch, von dem man im voraus weiß, daß es die Kinder mitreissen wird. [...] Dieses Buch konnte nur ein Mensch schreiben, der die Kinder bis in ihre letzten Winkelchen, ihre Freuden und Ängste und Erwartungen versteht.“ (Innsbrucker Nachrichten, 13.12.1935, S.5) Margarete Seemann wurde auch als "Österreichische Selma Lagerlöf" bezeichnet.
Matadormännchen, die Protagonisten Grete und Fritz aus dem Buch „Wiener Kinder“, Puppen und Figuren aus Matador möchten unbedingt Afrika mit einem aus Matador gebastelten Flugzeug bereisen, kommen jedoch nur bis in den Zoo Schönbrunn. Die schwarze Puppe Dorli muss mit Kreide gelb bemalt werden damit die Vögel keine Angst Haben, andererseits wird sie zur Retterin, da der Elefant die Schwarzen Menschen liebt, die ihm nie etwas getan haben, die Weißen jedoch verabscheut, weil sie ihn gefangen genommen Haben. Auch religiöse Momente sind vorhanden.
| Verlag | Datum | Ort | Beschreibung | Analysierte Ausgabe |
|---|---|---|---|---|
| Tyrolia | 1935 | Innsbruck | 85 Seiten, zahlreiche Illustrationen, am Ende des Buches eine Liste mit Kinderbüchern von Margarete Seemann "Für Rita" | ✓ |
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