Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Wagrainer Tagebuch

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Titel
Wagrainer Tagebuch
Autor
Waggerl, Karl Heinrich
Rezeption

(Hopster/Josting /Neuhaus 2001, Bd. 1, 1273) Das Buch der Jugend 1937/38, S. 20 Empfohlen: JSW (Karteiteil Nr. 7, 1938

Inhalt

Waggerl beschreibt eine Rückschau auf die Jugend, thematisiert Heimat, da er sich kürzlich ein Lehen mit einem kleinen Anwesen gekauft hat, das er sich selbst urbar und bewohnbar machen möchte. Sein Leben als Schriftsteller, das er möglichst ungestört verbringen möchte, soll einen Ausgleich durch Garten- und Feldarbeit bekommen. Plötzlich taucht Klaus auf, der ihm hilft, zum Freund wird, sich mit dem weiblichen Sommergast einlässt aber schließlich wieder verschwindet. Das Leben am Land wird mit all seinen Tiefen und Höhen geschildert. Aber auch die schwere Arbeit wird beschrieben und die oft schwierigen Familienverhältnisse. An manchen Stellen wird eine gewisse Verachtung für Frauen spürbar, etwa: „[..] ich habe öfter erlebt, daß Frauen das Verkehrte für passend halten.“ (103) Oder auch beim Kochen von Mus: „Niemals aber brächte eine Frau die Sammlung und Entschlossenheit des Geistes auf, die nunmehr nötig wird. (118)Aber auch Eifersucht auf den scheinbar sehr attraktiven und bei Frauen erfolgreicheren Klaus, der noch vor dem Herbst ohne Abschiedsworte an den Erzähler verschwindet.

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Ausgabe Beschreibung Analysierte Ausgabe
Insel Verlag 1936 Leipzig EA 1936 1946, LA 1960 140 S. ✓
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Quellen
Hopster/Josting/Neuhaus 2001