Heinrich beginnt den Kampf
- Autor
- Béla Balász
- Umfang
- "Die erste Auflage erschien bei Meshdunaradnoja Kniga Moskau" 1939, 1941, 1942; Berlin: Kinderbuchverlag 1955 (1. Aufl.), 1959 (2. Aufl.), 1961 (3. Aufl.) EE: 1938 [russ. Orig.-Ausg.] EA: 1939 [dt. Erstausg.] EA nach 45: 1955 (Berlin : Kinderbuchverl.) LA nach 45: 1965, 4. Aufl.
Urteile: Liste d. schädlichen u. unerwünschten Schrifttums, 1941, S. [1] ("Sämtliche Schriften") ; Liste d. schädlichen u. unerwünschten Schrifttums, 1942, S. [1] ("Sämtliche Schriften") (Hopster/Josting /Neuhaus 2001, Bd. 1, 63)
Béla Balázs thematisierte sowohl in „Heinrich beginnt den Kampf“ als auch in „Karlchen durchhalten!“ den antifaschistischen Kampf. In „Heinrich beginnt den Kampf“ wird Heinrich, der sechsjährige Sohn antifaschistischer Eltern zunächst als begeisterter Nazi geschildert, auf den die Märsche großen Eindruck machen. Eines Tages wird sein Vater als Kommunist verhaftet und von der Polizei abgeholt. Schließlich gelingt es der Mutter durch die Erzählung eines parabelhaften Märchens ihn zu einem kleinen Widerstandskämpfer zu machen. Er versteckt sogar einen Kommunisten im Zimmer, das er mit seinen Eltern bewohnt. Bei der Polizeiuntersuchung wird sein geliebter Hund getötet. Schlussendlich kämpft er mit zahlreichen anderen Kindern gegen die Pimpfe, die das Begräbnis seines Hundes stören wollen.
| Verlag | Datum | Ort | Ausgabe | Beschreibung | Analysierte Ausgabe |
|---|---|---|---|---|---|
| Kinderbuchverlag | 1959 | Berlin | 2 | "Für Kinder von 9 Jahren an" | ✓ |
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