Schicksal in der Nordwand. Ein Bergroman
- Titel
- Schicksal in der Nordwand. Ein Bergroman
- Autor
- Renker, Gustav
Über dem Schutzhaus des Heidesteins liegt angeblich der Fluch Gottes, da dort früher nach Gold gegraben wurde. Der Roman ist im Süden Kärntens, an der italienischen Grenze angesiedelt. Die Nordwand, wo nie die Sonne hinscheint, scheint unbezwingbar. Zahlreiche Kletterer sind dort bereits umgekommen, Ein großer Teil der Familie Hedas, die jetzt die Hütte mit Großmutter und Onkel bewirtschaften ist in den Bergen umgekommen. Eines Sommers kommt Dr. Edgar Winkler, dessen Tochter und Ehefrau gestorben sind – die Umstände werden nicht erklärt, in dieses Haus. Auch junge Leute kommen , versuchen sich in der Nordwand, es kommt zu einem Unglück und bis auf einen erfrieren alle. Beim Rettungsversuch hat schließlich auch Winkler sein Leben gelassen. Der Überlebende und Heda scheinen Ein Liebespaar zu werden. Es ist viel vom Fluch die Rede, aber auch spiiritistische Sitzungen werden in der Hütte abgehalten, durch einen unheimlichen Gast, der Maler ist. Das Klettern wird detailliert beschrieben, ebenso das Abstürzen und der Tod durch Erfrieren. Es geht um Heimat, um Heldentum, um Kampf. Ernst Berndt, ein Freund Winklers, Jagdflieger, zuletzt bei Göring, hilft durch seine Flugkunst, die abgestürzten Freunde zu finden.Die Orte sind zum Teil real. Interessant ist, dass der melancholische Dichter Winkler am Ende sein Leben für die Jugend hingibt. Sein letzter Gedanke: „Es wird eine neue Jugend kommen. Sie wird den Weg finden aus der Tiefe der Unterwelt hinauf in d Licht der großen Höhe“ (230)
| Verlag | Datum | Ort | Beschreibung | Analysierte Ausgabe |
|---|---|---|---|---|
| Keil Verlag | 1938 | Berlin | 231 S. | ✓ |
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