Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Kindergedichte mit Zeichnungen von ihr selbst

Beschreibung

Vorwort, S. 3 „Ein seltsames Wagen ist es, Gedichte eines Kindes veröffentlichen zu wollen. Es geschieht aber nur auf Drängen vieler, die vom stillen, bescheidenen Kind zu seinem genialen meisterhaften Schaffen keine Brücke finden können. Vielleicht vermittelt diese kleine Auslese von Roswithas Kindergedichten (zehntes bis vierzehntes Lebensjahr) einen Einblick in ihr Wesen, des kleinen Gotteswunders. (S.3) Vorwort zur 2. Auflage, S. 3: „Nach knapp drei Monaten war die erste Auflage vergriffen und noch immer dauert die Nachfrage an. Die vorliegende zweite Auflage enthält neben den bisherigen Gedichten auch Proben aus dem letzten, 15. Lebensjahr Roswithas und einige neue Bilder.

Inhalt

Zwischen den Gedichten und Bildern gibt es immer wieder erklärende Einschübe, zum Beispiel den Hinweis, dass Roswitha bereits mit zweieinhalb Jahren zu zeichnen begonnen hat, eine „fremdartige Schrift“ schrieb, die aber nur sie fließend lesen konnte. Mit acht Jahren schrieb sie ihre ersten Märchen. (4) In der ersten Klasse Gymnasium begann sie Balladen zu schreiben. (12) Aufgrund einer längeren Krankheit und Abwesenheit der Mutter trägt sie die Last eines „Hausmütterchens“und schreibt Schlaflieder für ihren kleinen Bruder (38) „Die religiöse Richtung vertieft sich“ (46) Schlußwort: „Ein dämmerdunkles Land ist Roswithas Zukunft. Noch spielt das Kind mit seinen Zwergen, und Zwergengroßvater Nikitas neu zu strickende Pantoffel gelten mehr als lobende Zeitungsbesprechungen und eine Schularbeit ist wichtiger als die lockendsten Aufträge. Viele hervorragende Männer der Wissenschaft haben die Frage aufgeworfen, ob die geniale Phantasie des Kindes im Alter der Reife zurücktreten, sich verstärken oder ganz verschwinden werde. Wir wollen es getrost dem Allmächtigen überlassen, der bis jetzt das Kind mit so reichen Gaben ausstatte. Er wird es auch weiterhin behüten. (55) „Die 1920 in Begenz geborene Künstlerin war einst als Wunderkind angesehen („Gotteswunder“); der vorliegende Band, den keine einschlägige Bibliographie verzeichnet, bringt Gedichte und Zeichnungen, die im Alter von 10 bis 14 Jahren entstanden sind. Selten“ (Kinderglück. Kinderbücher. Exportkatalog 11. Wien Georg Fritsch Antiquariat 1990)

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Ausgabe Beschreibung Analysierte Ausgabe
Selbstverlag 1935 Innsbruck Innsbruck: Selbstverlag 1935, 2. Verm. Aufl. 1935; Innsbruck: Dr. Hanns Bitterlich/Rauch 1936 (2. Verm. Aufl.) 7 Abb., 1 Tafel, 47 S.
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