Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Cenkl, Judith

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Vorname
Judith
Nachname
Cenkl
Beruf
Schriftstellerin
Bedeutung

Judith Cenkl ist eine junge Wienerin, Korrespondentin in einem großen Exporthaus. Den ganzen Tag umdrängt vom Getriebe der Großstadt. Nur der Abend gehört ihr und die kurze Ferienzeit. Diese vierzehn Tage in den Ferien sind die besten des Jahres. Da geht sie in die Berge, in ganz kleine Dörfer, zu Menschen, die weitab von der Welt leben. Mit der Aufgesschlossenheit eines lange darbenden Herzens schaut und horcht sie. Die Menschen erzählen ihr, sie selbst erlebt manches: das formt sich dann an den Abenden in der Stadt zur Geschichte. Mit Zagen hat die junge Judith ihre ersten Erzählungen geschickt und gefragt, ob man sie im Sonnenland lesen wolle. Ja. Weil sie so echt und urwüchsig, kräftig und gesund sind. Kommen sie auch aus einem Kreis, der vielen fremd ist: unsere Jugend hat wieder Sinn für alles Klare, unmittelbar dem Leben Entquellende. So wird sie mit ihrem verstehen helfen, daß Judith Cenkl weiter wachsen kann. Maria Domanig In: Cenkl, Judith: Menschen in den Bergen. Innsbruck, Wien, München: Tyrolia-Verlag 1937, Vorwort