Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Fünf Dorfmädel

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Titel
Fünf Dorfmädel. Kindergeschichten aus dem Böhmerwald.
Autor
Bayer, Pauline
Illustrator
Mannhart, Hans
Mannhart, Maria
Inhalt

17 Kapitel Buchcover vorn: „Dieses Bändchen Mädelgeschichten aus dem Böhmerwald führt und das bäuerliche Kindheitserleben in einem kleinen, weltfernen Dörcchen vor. Wir sehen bald, wie reich an märchenseligem Glück dieses kleine Stück Welt ist. In der gütigen Hut der Alten werden die Kinder groß. Sie empfangen von ihnen als wertvolles Ahenenerbe uralte Sagen und Überlieferungen und wachsen aus Traum und Spiel in Ernst und Arbeit, Sitte und Väterbrauch hinein. Sie verwurzeln im Heimatboden, der sie festhält und nicht mehr freigibt. Durch die kleinen Geschichten geistern die freundlichen Kobolde des Hauses und der sturmdurchtobten Winternächte. […] Dieses Bändchen Kindergeschichten ist ein richtiges ‚Dorfbüchlein‘, das fröhlich zu erzählen weiß, uns über manches belehrt und zu den Jugendbüchern gerechnet werden darf, die bleibenden Wert besitzen.“ Am Buchvover wird das Werk „Heimatbuch im eigentlichen Sinn des Wortes“ bezeichnet. Fünf Mädchen, eine Tochter des Tischlers und vier Mädchen der Bauern erleben kleine Abenteuer und hören vor allem der alten Frau, der „Muhme“ zu, so erfahren auch die Leser*innen manche Sagen und Märchen. „Wie köstlich ist zum Beispiel die Gestalt der Märchenmuhme, wie wundersam ihre Geschichten, da haben wir ein echtes Gegenstück zu Theodor Storms Lena Wies“ „Wir haben hier eine erfreuliche Bereicherung um ein gutes Jugendbuch, das von den Eltern mit Recht ebenso gern gelesen werden wird wie von den kleinen Freunden. (Buchvover, A. Laumann’sche Verlagsbuchhandlung Dülmen in Westfalen In dem Kapitel „Der Herr Pfarrer kommt!“ wird jedoch die allzu große Ehrfurcht vor dem Dorfpfarrer aufs Korn genommen. Es werden Bräuche geschildert und die harte Arbeit am Bauernhof. Die Leinwandhändlerin ist die einzige Frau, die viel reist und mehrere Sprachen spricht, aber dafür steht sie etwas außerhalb der Dorfgemeinschaft.

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Ausgabe Beschreibung Analysierte Ausgabe
Laumann 1941 Dülmen Dülmen: Laumann 1941,1944; Hildesheim: Lax 1947. Zeichnungen und Entwurf des Einbandes von Hans und Maria Mannhart (Hopster/Josting /Neuhaus 2001, Bd. 1, 60) 17 Kapitel Buchcover vorn: „Dieses Bändchen Mädelgeschichten aus dem Böhmerwald führt und das bäuerliche Kindheitserleben in einem kleinen, weltfernen Dörfchen vor. Wir sehen bald, wie reich an märchenseligem Glück dieses kleine Stück Welt ist. In der gütigen Hut der Alten werden die Kinder groß. Sie empfangen von ihnen als wertvolles Ahenenerbe uralte Sagen und Überlieferungen und wachsen aus Traum und Spiel in Ernst und Arbeit, Sitte und Väterbrauch hinein. Sie verwurzeln im Heimatboden, der sie festhält und nicht mehr freigibt. Durch die kleinen Geschichten geistern die freundlichen Kobolde des Hauses und der sturmdurchtobten Winternächte. […] Dieses Bändchen Kindergeschichten ist ein richtiges ‚Dorfbüchlein‘, das fröhlich zu erzählen weiß, uns über manches belehrt und zu den Jugendbüchern gerechnet werden darf, die bleibenden Wert besitzen.“ Am Buchcover wird das Werk „Heimatbuch im eigentlichen Sinn des Wortes“ bezeichnet.
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Quellen
Hopster/Josting/Neuhaus 2001