Florians wundersame Reise über die Tapete
- Titel
- Florians wundersame Reise über die Tapete
- Autor
- Ginzkey, Franz Karl
- Illustrator
- Hartmann, Grete
Ernst Seibert sieht darin eine „Befreiungsgeschichte“ „um das Motiv von Prinz und Bettelknabe“. In „Little Lord Fauntleroy“ von Francis Hodgson Burnett sieht er anglikanische Vorfahren. (Seibert 2022, 94f) Aber auch Scheu-Riesz mit ihren Kasperl Variationen dürfte Einfluss genommen haben, ebenso sieht Seibert auch Anklänge bei Mozarts „Zauberflöte“ Seibert sieht hier Ähnlichkeiten zu „Hatschi Bratschis Luftballon“ Auch hier unternimmt der Protagonist eine abenteuerliche Reise und verbringt Heldentaten, befreit einen verzauberten Prinzen, begegnet zahlreichen Fremden und kehrt am Ende zur Mutter zurück.
Alles geschieht nur im Traum. Interessant sind die zahlreichen christlichen Symbole in den Bildern, wie beispielsweise ein Bild von St. Florian im Kinderzimmer oder das Bild mit Engeln und Petrus mit dem großen Schlüssel oder die Kapelle, vor der der ehemalige Räuber sitzt. Sogar im Spielzeugschrank steht neben mehreren Figuren unterschiedlicher Ethnien, eine kleine Kapelle. Das Werk ist sichtlich von der Freud’schen Psychoanalyse geprägt.
| Verlag | Datum | Ort | Analysierte Ausgabe |
|---|---|---|---|
| Wiener Verlag | 1943 | Wien | ✓ |
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- Quellen
- Seibert 2022