Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Träumerlings wundersame Reise. Ein Märchen

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Titel
Träumerlings wundersame Reise. Ein Märchen
Autor
Reinthaler, Hans
Illustrator
Schwartz, Ernst
Rezeption

„Zur besten Jugendlektüre darf man auch ‚Träumerlings wundersame Reise‘, ein Märchen aus der Feder des heimischen Erzählers Hans Reinthaler zählen“ (Reichspost, Wien) In: Rachmanova Geheimnisse um Tataren und Götzen [172] In „Aus Urväter Zeiten von Brlic, S. 234: „Ein Märchenbuch für unsere Jugend von heute! So fein, daß auch die Großen noch ihre helle Freude daran haben werden. Begeisternd schön in ihrer Märchenhaftigkeit und Farbenfreudigkeit sind die vielen Bilder.

Inhalt

Ein armer Junge namens Träumerling lebt alleine mit seiner immer traurigen Mutter. Um sie von von ihrer Schwermut zu heilen geht er auf die Suche nach der Blume Immerfroh. Auf dem Weg durch den Wald trifft er auf ein sprechendes Reh, das sich in die Fee Rehlein verwandelte. Sie schenkt dem Jungen einen kleinen Hut mit einem Kleeblatt, das ihm die Macht verleiht, die Waldtiere zu verstehen. Außerdem darf er die Fee rufen, wenn er in Not sein sollte. Er rettet ein junges Eichhörnchen aus den Fängen eines Habichts, das ihn als Dank dafür auf seinem Weg beschützt. Er trifft auf seiner Reise unter anderem auch Heuschrecken, die als Schneider arbeiten und ihm einen Anzug nähen. Schließlich reitet er auf einer Schnecke zur Wiese Bitterlich, auf der die seltene Blume wächst. Schließlich trifft er die Prinzessinnen Vergnügedich und die Liebreich. Vergnügedich überzeugt Träumeerhansl, dass er im Schloss bleiben soll, wo er umsorgt wird. Fast vergisst er seine auf ihn wartende Mutter, als die Feh Rehlein, verkleidet als Bettlerin ihn an sie erinnert. Da beschließt er rasch zu ihr zurückzukehren, was wiederum Liebreich sehr bedauert, da sie sich in ihn verliebt hat. Sie ist es, die ihm vor bösen Zwergen im Wald warnt. Als er von ihnen gefangen wurde, beißt das Eichhörnchen die Stricke durch und er kann entkommen. Die Fee Rehlein verwandelt sich wieder in ein Reh, das ihn zu seiner Mutter zurückbringt, die durch die Blume Immerfroh auf der Stelle geheilt ist.

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Hersteller Place of Manufacture Date of Manufacture Beschreibung Analysierte Ausgabe
Pustet 1933 Salzburg Styria Graz 64 Seiten, zwölf bunte und viele einfarbige Bilder von Ernst Schwartz ✓
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