Hunger nach Deutschland. Ein Jugendleben im österreichischen Grenzland
- Titel
- Hunger nach Deutschland. Ein Jugendleben im österreichischen Grenzland
- Autor
- Hieß, Josef
Erinnerungen an die Kinderzeit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, er schreibt über die Angst und den Hunger, aber auch über die Begeisterung für den Krieg und über das Bewusstwerden Deutscher zu sein. Der Tod durch Unfall oder im Krieg wird detailreich geschildert und fast schon normal. Ein Onkel schimpfte auf Österreich: „Österreich ist kein Staat, das ist ein schlampiges Kuddelmuddel“ (125) „Am besten wäre es, setzte der Gustlonkel fort, "wenn man alle Deutschen Östereichs loslösen und dem Deutschen Reiche einverleiben könnte.“ (126) Schließlich kommt dem Autor zu Bewusstsein, dass die Völker unterschiedich waren, er beobachtet „Zigeuner“, die in Erdlöchern lebten, er spricht über Juden von "artfremden Leben"und „Halbtiere“ (176) Das Ende der Monarchie wurde als Katastrophe angesehen. Tschechen wurden als gegner angesehen, Schließich heißt es „Deutschland, wir hungern nach dir“ (235) Das Buch endet mit der Aussicht auf den Zweiten Weltkrieg der vom Autor stürmisch begrüßt wurde.
| Verlag | Datum | Ort | Beschreibung | Analysierte Ausgabe |
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| Stollberg | 1938 | Berlin | 241 S. Widmung: „Dem Jahrgang 1904, der mit mir den Weltkrieg in der Kinderzeit erlebte“ | ✓ |
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