Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Lachender Schnee. Erlebte und erlauschte Geschichten von weißen Bergen und. zünftigen Gesellen

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Titel
Lachender Schnee. Erlebte und erlauschte Geschichten von weißen Bergen und. zünftigen Gesellen
Autor
Maix, Kurt
Illustrator
Franz, Hans
Faltin, Willy
Inhalt

Kurt Maix erzählt autobiografisch aus seiner Zeit als Schilehrer, von seinen oft gefährlichen Abenteuern und Erlebnissen mit Bergfreunden. Werte wie Treue und Kameradschaft stehen an erster Stelle. Im Vorwort nimmt er direkt Bezug auf die Zeit: „Ich habe diese erlebten und erlauschten Geschichten aus den weißen Bergen gesammelt und geschrieben in der härtesten und größten Zeit, die unser Volk bisher erlebt hat. […] Es gibt keinen, der den Namen Deutscher verdient, der seine Zeit der Pflichterfüllung stiehlt, um im sonnigen Schnee lachend und verantwortungslos seinem Privatvergnügen zu schwelgen. Wir haben unsere geliebten Bretteln abgegeben, da sie zu etwas Höherem berufen sind als zu lustigem Sport.“ (Lachender Schnee, 6) Im letzten Kapitel „Abschied von den Bretteln“ geht er erneut darauf ein. Er wendet sich direkt an seine Skier: „Ihr braven Kerle, ihr langen Latten, ihr habt lange ein herrliches, freies Leben geführt, jetzt ist es vorbei mit dem Spiel, wenn es auch oft noch so verwegen war, jetzt wird’s ernst. (ebd., 189) „Da stehen Feinde gegen unser Volk, die uns alles das nehmen wollen, was uns das Leben ausmacht, die uns für ewig die geliebte Sonne rauben, wenn wir nicht die Heimat schirmen. Und da kämpfen unsere Soldaten, unsere Kameraden, tief in Feindesland in Schnee und Kälte. Schnee – das ist euer Revier, da seid ihr zu Hause. […] Dient eurem neuen Herrn, dem fremden Kameraden, so wie ihr mir gedient habt!“ (ebd., 196f)

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Hersteller Place of Manufacture Date of Manufacture Beschreibung Analysierte Ausgabe
Menge Verlag 1943 Berlin Gauwerke Niederdonau a.G., Druckerei St. Pölten 197 Seiten Mit Bildern von Dr. Hans Franz. Schutzumschlag von Willy Faltin
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