Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

<< Datenbank

Der Heldenkanzler

placeholder image
Titel
Der Heldenkanzler. Ein Lied von der Scholle.
Autor
Bleibtreu, Attilio Renato
Inhalt

Langes Zitat („Aus der Trauerrede des Kardinals von Wien, Erzbischofs Dr. Theodor Innitzer, bei der Einsegnung im Stephansdom am 28. Juli 1934.) (7) Kurze Biografie von Dollfuß. „[…) Ein Kanzler war mithin an der Spitze Österreichs, der deutsches Kulturgut an der Donau retten wollte und eine vollständige Erneuerung des gesamten staatlichen und gesellschaftlichen Lebens anstrebte. [… ]“ (10) In bäuerlicher Sprache wird die Geburt, das Heranswachsen des tief gläubigen und der Erde verbundenen Engelbert Dollfuß erzählt. Er meldet sich, eigentlich noch zu klein, freiwillig zum Kriegsdienst. Es werden seine Tapferkeit und sein Mut während des Krieges erzählt. Der Inzwischen Dr. und Ackerbauminister gewordene Dollfuß ist bei Dr. Seipel in seiner Sterbestunde zugegen. Sieht ihn in seiner Sterbstunde angeblich als „rechten Mann, auf den unser armes Vaterland schon so lange wartet“ (34) Der autoritäre Staat ist deshalb entstanden, weil die Parteien so unvernünftig waren. Er leidet mit den zum Tode verurteilten Menschen und liebt seine Frau und seine Kinder. Er will die Liebe der Arbeiter erringen. Seine letzten Worte nach dem Attentat sind ein Gebet um seinem Mörder zu verzeihen.

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Ausgabe Serientitel Serien-ISSN Hersteller Place of Manufacture Date of Manufacture Beschreibung Analysierte Ausgabe
Jung-Österreich 1934 Wien Wien: Jung-Österreich 1934 (1.-5. Aufl.); Wien: Kaltschmid 1934 Bücher des Vaterlandes II. Band Buchdruckerei Paul Kaltschmid Wien XVIII 45 S. „Geschrieben für alle Österreicher, die um den Kanzler geweint haben." Was ist der Mensch? Erblühte Scholle, die das Loblied der Allmacht zu singen hat. Peter Rossegger Exemplar stammt aus der Schülerbücherei Bundes-Realgymnasium im III. Bezirk Wien Am Vorsatz: Bild von Dollfuß vor dem Kruckenkreuz Sterbeworte des Kanzlers: „Ich wollte ja nichs als den Frieden.“ Nach der Plakette des Bildhauers Siegfried Bauer, gezeichnet von Wilhelm Mende
Open in fullscreen