Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Erntelager Geyer

Rezeption

Zahlreiche Pimpfe, die im September eine Lehre beginnen wollen, bzw. in ihren Beruf eintreten möchten, fahren mit dem Zug in unterschiedliche Dörfer um den Bauern zu helfen, deren Söhne eingerückt sind.20 davon fahren mit dem Fähnleinführer Jörg Fischer nach Wernersdorf. Die Erntearbeit ist zunächst ein großes Abenteuer und wird erst schwierig, als es tagelang regnet. In ihrer Freizeit spielen sie Raufball oder fechten sonstige Kämpfe aus. Es geht um Wettkampf gegeneinander, zum Schluss gibt es jedoch nur Sieger. Feigheit wird bestraft, es müssen alle zusammenhalten, fleißig und stark sein, es werden dementsprechende Lieder gesungen. Das Lager wurde nach Florian Geyer benannt, der sich in der Geschichte für die Deutschen eingesetzt hatte. „Du musst stets zur Fahne stehen“ wie ihr Leitspruch. (128) Die Lehre, die sie wieder in die Stadt, die namenlos bleibt: „Alles können wir schaffen, wenn wir zusammenhalten, alle Widerstände werden klein vor einer Gemeinschaft, die fest und treu ist.“ (141) (Hopster/Josting Neuhaus 2001-2005, Band 1,930)

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Hersteller Place of Manufacture Date of Manufacture Beschreibung Analysierte Ausgabe
Junge Generation Verlag 1944 Berlin-Lichterfelde Reinhard Meyer Ratibor 141 S. Einband und Zeichnung von Ferdinand Spindel ✓
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Quellen
Hopster/Josting/Neuhaus 2001