Datenbank Kinder- und Jugendliteraturforschung

Österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945

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Schwalbensommer

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Titel
Schwalbensommer
Autor
Menzel, Rudolfine
Illustrator
Lang, Hans
Inhalt

Fritz schreibt an seine Onkel und seine Tante, dass er nach schwerer Krankheit zu ihnen aufs Land kommen möchte, da er blaß und müde sei und ihm das Lernen anstrenge. Die beiden schreiben zurück, dass er sehr willkommen sei und schildern ihm auch , dass es allen Hunden gut gehe und dass eine Überraschung auf ihn warte. Fritz schreibt an seine Eltern, dass die Überraschung ein Schwalbennest sei. Es folgen mehrere Geschichten über die Schwalben, die sich das Wohnzimmer des Ehepaares als Brutstätte ausgesucht haben, Schilderungen des Nestbaus und Brutverhaltens, aber auch über den Tod, da anscheinend ein Mensch die weibliche Schwalbe getötet hat. Dies könnte als Allegorie auf den eben überstandenen Krieg gedeutet werden. Eine weitere Geschichte trägt den Titel „Andere Leute erben das Nest“, natürlich auf die Schwalben bezogen, könnte jedoch ein Hinweis auf Arisierungen sein. Am Ende des Sommers ist Fritz wieder ein „strammer Junge“ (28). Das Buch endet mit einem Brief von Onkel und Tante an Fritz, der ziemlich „autoscheu“ geworden ist , er endet mit den Worten: „Es gibt kein größeres Verbrechen als lebendiges Glück zu vernichten. Zum Glück bringen, nicht zum Zerstören, sind wir alle da auf dieser Welt.“ (40 Darunter ist ein zerstörter Bogen gezeichnet, der wohl die Zerstörung aller Waffen symbolisieren soll. Der Hinweis auf die Hundezucht hat autobiografischen Charakter

Veröffentlichungsereignisse
Verlag Datum Ort Ausgabe Hersteller Place of Manufacture Date of Manufacture Beschreibung Analysierte Ausgabe
Verlag für Jugend und Volk 1945 Wien 7.-26. Tsd., Wien: Verl. für Jugend und Volk 1952, 3. Aufl., Elbemühl Wien Bilder von Hans Lang Auflage 7000 bis 26000 Verlagsnr. 1310 40 S. ✓
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