Liselotte und ihr Ritter
- Titel
- Liselotte und ihr Ritter. Oder Warum nicht Romantik? Roman.
- Autor
- Ginzkey, Franz Karl
Der Autor thematisiert die Entadelung der Adeligen von 1919 und die Verarmung, bzw. die Arbeitslosigkeit vor allem in Wien. Bruno Bernt, früher Freiherr Bernt von Tribur, ist als Nachtchauffeur tätig, verliebt sich bei einem Sonderauftrag einer ebenfalls früher adeligen Familie in die Braut eines bekannten Schauspielers, die just die Burg, die früher im Familienbesitz von Bernt war, kaufen und renovieren lassen möchte. Nach einigen Hindernissen, denn Bernt verschweigt eisern seine wahre Herkunft, zieht er als Freiherr erneut in die Burg, verheiratet mit seiner großen Liebe, ein. Die Botschaft könnte lauten: adelige Herkunft lässt nicht nicht verleugnen. Die scheinbar ungleiche Verbindung zwischen Liselotte und dem Chauffeur ist in Wirklichkeit nur möglich, weil eben auch er in Wirklichkeit adeliger Herkunft ist.
| Verlag | Datum | Ort | Ausgabe | Analysierte Ausgabe |
|---|---|---|---|---|
| Paul Zsolnay | 1936 | Wien, Berlin | Berlin, Wien, Leipzig: Zsolnay 1939 (= Deutsche Erzähler von heute), Graz, Wien, Leipzig: Stocker 1940 (5.-12. Tsd.), Graz, Wien, Leipzig: Stocker 1940 (13.-25. Tsd.), Graz, Wien [u.a.]: Stocker 1942 (25.-30. Tsd.), Graz, Wien: L. Stocker 1947 (31.-45. Tsd.), Berlin, Wien, Leipzig: Paul Zsolnay Verlag 1936, 1939, mit dem Untertiel: Mit Landschaftsbildern aus der Ostmark. Graz: Stocker 1940, 1942, Mit Fotobildern aus d. Landschaft d. Handlung. Mit e.Anhang: Franz Karl Ginzkey, der Mensch und Dichter von Fritz Stüber, 1947. | ✓ |
| Open in fullscreen | ||||